Under Ground – S.L.Grey

Hallo meine Lieben,

für mich ging es über die Feiertage rasant her. Viele Verabredungen und Familienfeste standen an. Ich habe mir die ruhigen Minuten natürlich mit einem gutem Buch vertrieben: “Unter Ground” von S.L. Grey. Der Klappentext sowie das schwarze, matte Cover mit den Aufzugknöpfen hatten es mir direkt angetan. Manchmal braucht man eben einen guten Thriller!!

Inhaltsangabe der Verlagsseite:
Ein tödliches Grippevirus grassiert in den USA. Während Chaos um sich greift, flieht eine Gruppe ganz unterschiedlicher Menschen in einen unterirdischen Luxusbunker – das Sanctum –, ihre eigene, sich selbst versorgende Welt. Doch schon bald befeuern Abschottung und Enge erste Spannungen unter den Bewohnern. Als der Erbauer des Bunkers tot aufgefunden wird, bricht Panik aus. Mit ihm ist der Code zum Öffnen der Türen verloren. Der Sauerstoff wird knapp. Die Wasservorräte schwinden. Der Kampf ums Überleben beginnt.

Meine Bewertung:

Die Story wird Kapitel um Kapitel von einem der Sanctum Bewohner erzählt – dabei gibt es in jeder der Sanctum-Wohnungen einen Bewohner pro Familie der erzählt. Im Umschlag befindet sich noch eine Zeichnung des Bunkers, hier kann der Leser nochmal nachschauen, wo welche Familie lebt. Insgesamt gibt es 5 Familien plus Inhaber und Bauleiter, die sich in unterirdischen Luxuswohnungen vor einer Epidemie verbarrikadieren. Die Familien könnten unterschiedlicher nicht sein – extrem gläubig, traditionell, modern, arm, reich. Alles ist dabei und alle haben sich mit großem finanziellen Aufwand ins Sanctum eingekauft. Nachdem alle Bewohner angereist sind, wird klar, dass das Sanctum nicht der pure Luxus ist. Es ist an allen Ecken und Enden gespart worden. Nachdem dann auch noch der Code zur Öffnung der Hochsicherheitsluke verloren geht, bricht Panik aus. Hinzu kommen schwindenden Vorräte und mysteriöser Todesfälle – Der gemeinsame Kampf nach draußen wird schnell zu einem erbitternden Kampf ums überleben.
Ich fand die Geschichte ganz spannend. Es geht rasant bergab und es gibt einige gute Wendungen. Ab und an hatte ich mal das Gefühl, dass einige Situationen nicht zuende gedacht wurden und dann einfache eine Lösung hervor gezaubert wird, frei nach dem Motto “Hab vorher nichts gegenteiliges erwähnt, also ist das möglich”. Gerade das Ende war etwas zu merkwürdig und hat mich dann auch enttäuscht. Da es sowie so ein offenes Ende ist, hätte ich auch keine konkrete Auflösung bzgl der Morde gebraucht. Was mir gut gefallen hat, waren die verschiedenen kleinen Anspielungen und Andeutungen während der Handlung, sodass der Leser immer schon ahnt, dass etwas in die ein oder andere Richtung gehen könnte. Insgesamt war das Buch spannend und unterhaltsam, muss aber durch das Ende einen Punktabzug verkraften 🙂 Meine Bewertung: 3/5 Sternen.

Bis bald, eure Momkki.

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