Dear Amy – Helen Callaghan

 

Hallo meine Lieben!

Irgendwann ist es mal wieder soweit: Nach New Adult, SciFi, Liebesromanen brauche ich Blut, Mord, Psychos. So ein richtig guter Thriller bringt Nervenkitzel pur. “Dear Amy” von Helen Callaghan ist harter Tobak, aber bis zur letzten Minute spannend.

Inhaltsangabe von Argon Hörbuch:

Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest !
Die Lehrerin Margot Lewis ist extrem beunruhigt, als ein 15-jähriges Mädchen aus ihrer Klasse verschwindet. Sie ist überzeugt, dass Katie entführt wurde, auch wenn die Polizei dafür noch keinerlei Beweise hat. Dann erhält Margot, die nebenbei die Ratgeber-Kolumne Dear Amy führt, einen unheimlichen Brief: Darin fleht ein Mädchen um Hilfe, das vor 15 Jahren spurlos verschwand. Ein Graphologe bestätigt die Echtheit des Briefes – und dass er nagelneu ist. Margot, deren Gemütszustand sich rapide verschlechtert, verbeißt sich regelrecht in die beiden Fälle, will unbedingt helfen. Doch was verschweigt sie selbst?

Meine Meinung zu “Dear Amy“:

Katie Brown will von zu Hause abhauen. Ihre Mutter nervt, ihren neuen Mann kann sie nicht ausstehen. Anstatt sich den Ärger zu Hause zu stellen, packt sie kurzer Hand einen Rucksack und haut ab. Auf dem Weg zu ihrem Vater, wird sie von einem Mann angesprochen, der vorgibt sie zu kennen. Es ist freundlich, er ist komisch, dann hat Katie Angst. Sie kann ihn allerdings abwimmeln, doch wenig später lauert er ihr auf und entführt sie.
Margot Lewis ist Katies Lehrerin und sehr besorgt. Wo ist Katie? Was ist mit ihr passiert? Neben ihrem Lehrerjob führt sie eine Ratgeber-Kolumne in der Tageszeitung. In Dear Amy gibt sie verzweifelten Lesern halt und thematisiert immer wieder Themen wie häusliche Gewalt, Trennung, Suchtprobleme. Eines Tages bekommt sie eine komische Nachricht. Bethan Avery, ein Mädchen das vor etlichen Jahren entführt und  vermeintlich getötet wurde, setzt bei ihre einen Notruf ab “Du musst mich finden, sonst tötet er mich!“. Was hat das zu bedeuten? Ist es möglich, dass Bethan noch lebt? Hängen die beiden Entführungen irgendwie zusammen?
Margot möchte unbedingt helfen und fängt an, den Fall Avery wieder aufzurollen. Sie stellt Recherchen an und gerät immer tiefer in die Materie. So tief, dass eigene dunkele Erinnerungen wach werden…

Die Thematik zu “Dear Amy” ist hart. Die Story handelt von Kindesentführung, Kindesmissbrauch und -vergewaltigung und Mord. Alle Mädchen sind zwischen 14 und 20 Jahre alt. Die Geschehnisse werden immer aus verschiedenen Perspektiven geschildert: Margot, Katie, Bethan und dem Entführer Chris, wobei Margot die größte Rolle in der Geschichte spielt. Margot wirkt anfangs sensibel aber stabil. Stück für Stück mit jeder Minute wird dem Hörer klar, wie vielschichtig die Geschichte ist. Und wie viele Psychos in der Geschichte vorkommen! Ich finde die Gedanken der verschiedenen Figuren sind richtig gut herausgearbeitet. Als zum Beispiel immer mehr von Margots Erinnerungen zurück kommen, kann man ihre Verunsicherung und ihre Verzweifelung richtig spüren. Auch die Angst von Katie und die Berechnung, wie sie sich Verhalten muss, um am Leben zu bleiben – echt heftig. Von den Gedanken des Entführers ganz abgesehen. Ich fand die Story gut ausgearbeitet, auch psychologische Erklärungen kommen nicht zu kurz. So weiß der Hörer auch immer, warum die Figur so handelt.

Christine Marx liest “Dear Amy”. Durch die hauptsächlich weiblichen Figuren im Buch, gibt die Stimme von Marx den Hörer mehr Identifikation und Farbe. Die emotionalen Situationen werden richtig gut umgesetzt, man hört die Angst, den Zweifel, die Entrüstung von Margot und Katie richtig aus der Stimme heraus. Chris, der Entführer, wird ebenfalls individuell gefärbt und authentisch gelesen. Mir hat Marx hier als Vorleser richtig gut gefallen.

Insgesamt bewerte ich das Hörbuch mit 5/5 Sternen.

Bis bald, eure momkki.

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