Blogtour: Die Klinge des Schicksals

Hallo meine Lieben!

Tag 2 der Blogtour zu “Die Klinge des Schicksals” von Markus Heitz! Der Meister der deutschen Fantasy hat es wieder getan – nämlich ein neues Dark Fantasy-Highlight geschrieben! Was mich direkt gepackt hat, war nicht nur die super spannende Leseprobe, sondern vor allem eine ganz besondere Protagonistin! Danèstra ist nämlich nicht die typisch phantastische Heldin: wunderschön, jung und stark. Danèstra ist senorig und hat so einige Lebensjahre schon hinter sich! Endlich mal etwas Diversität in der Fantasy 🙂

Klappentext von Knaur

Seit vor 150 Jahren der Wald in Yarkin begonnen hat, sich unaufhaltsam auszubreiten, sind die Menschen immer weniger geworden. Die letzten Überlebenden wurden auf eine Halbinsel zurückgedrängt. Immer wieder hat man Expeditionen ausgesandt, um ein Mittel gegen das Vordringen der Bäume zu finden – keine kehrte zurück. Bis die legendäre Kriegerin Danèstra auf Kalenia trifft, die eine schier unglaubliche Geschichte erzählt: von einer Siedlung im Wald und einem grausamen Überfall, der das wahre Böse offenbart habe; und von einer Verschwörung unter den Menschen, die nur sie, Kalenia, aufdecken könne. Sie bittet die Kriegerin um Hilfe. Doch kann Danèstra ihr wirklich trauen?

Vorstellung der Welt, bzw. der Natur in “Die Klinge des Schicksals”

In der Geschichte um “Die Klinge des Schicksals” gibt es drei Erzähler, aus dessen Sicht wir die Geschehnisse miterleben dürfen:

  • Danèstra, auch Klinge des Schicksals und Abenteuerin
  • Mabian, jüngster Sohn Danèstras
  • Quent, ehemaligen Sklaven
  • Orphema, Gestaltenwandlerin
  • Vytain, Schütze
Die Klinge des Schicksals// Markus Heitz// ISBN: 978-3-426-65448-4 //€ 16,99

Die Geschichte beginnt mit Danèstra. Sie ist eine erprobte Kämpferin und wird aus Nakan immer wieder zu Missionen ausgeschickt. Bei ihrer Mission rettet sie Kalenia, eine Köhlerstochter, die ihr von der Wildnis und der alles zerstörenden Natur berichtet. Sie berichtet über Intrigen und geheime Pläne, die auch damit zu tuen haben, dass am Wald gelegene Dörfer brutal überfallen werden. Danèstra beschließt, das Geheimnis um den Wald und die Bestien aufzulösen und zieht auf eine gefährliche Mission.

Eine besondere Rolle spielt dieses Mal der Wald, der hier als alles bedrohende Macht dargestellt wird.  Yarkin ist ein großes Reich, was allerdings von einem gewalttätigen und bösen Wald überwuchert ist. Dieser Wald hat über die Jahrhunderte die Menschen bis auf die Halbinsel Nakan zurückgedrängt, wo sie in ständiger Angst vor dem Wald leben.

Der Wald wird beherrscht von verschiedenen Naturgeistern und Bestien, die Menschen grausam jagen und ermorden. Der Mensch hat gegen diesen Feind keine Chance. Den Zauberwald lernen wir direkt zu Anfang kennen, denn das Dorf der kleinen Rouva wird von dem Wald abgeschlachtet. Es war eins der letzten verbliebenen Dörfer am Scheitelpunkt des Waldes: Hier wo Eiche, Birke, Trauerweide und Tanne sich treffen und der vielerlei Baum steht: ein Baum, der aus allen vier Baumarten besteht und Zentrum der Macht ist. Die vier Baum Arten stehen für die vier Haine, die die Macht des Waldes darstellen.

Nakan ist der einzige Ort in Yarkin, wo es den Menschen möglich ist zu leben. Hier gibt es verschiedene Ortschaften, die miteinander Handel treiben. Es steckt auch wieder die Liebe zum Detail in “Die Klinge des Schicksals” : Heitz hat Nakan in Form eines Totenkopfs angelegt:

Düstere Prophezeiung oder Zufall?

Innerhalb der Geschichte lernen wir fast alle Orte der Karte kennen: Durch die einen Reisen wir durch, in vielen schlagen wir Kämpfe und von einigen bekommen wir nur was zu hören. Die Natur und ihre Bestien sind wider perfekt ausgeschmückt, mir hat es richtig Spaß gemacht alles zu entdeckten und auch die Mission anhand der Karte nachzuvollziehen. Die Bestien haben mich etwas an Hunger Games erinnert. Es gibt einige mutierte Tiere, wie zum Beispiel die fiesen Grabwespen, die auf dem Boden leben und sich von Todeseichen ernähren. Ihr seht: der Zauberwald hat so einiges an Horrorgestalten zu bieten!

Insgesamt hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Ich fand es gab eine schöne Abwechslung, durch die verschiedenen Perspektiven und endlich mal eine ganz besondere Protagonistin. Mir ist Danèstra richtig ans Herz gewachsen! Gerne mehr davon!!!
Die Idee, die Natur als Feind zu etablieren, hat mich allerdings stark an Wedora erinnert. Hier verzaubert der böse Magier nämlich ebenfalls den Wald, bzw lässt eine magische Wüste alles verschlingen und zaubert eine alles vernichtende Bestie. Von daher: Die Idee ist in den Heitz-Storys nicht neu und sehr ähnlich zu vorherigen Geschichte. Aber insgesamt spannend und dank der vielen Plottwists sehr gelungen 🙂

Morgen könnt ihr bei Jens, aka der Lesefuchs, einen Bericht über Markus Heitz lesen.

Unsere Blogtour in der Übersicht

23.04 – Buchvorstellung  – Bücherleser
24.04 – Vorstellung der Welt, bzw. der Natur im Buch –  bei mir 🙂
25.04 – Autorenportrait –  Der Lesefuchs
26.04 – Frauenfiguren in der Fantasyliteratur  –  Bookwormdreamers
27.04 – Brief an die Protagonistin – Bücherfarben

Viel Spaß bei unserer Blogtour,

eure Momkki.

3 thoughts on “Blogtour: Die Klinge des Schicksals

  1. Moin!
    Hey, du hast recht: Wenn ich den Kopf zur Seite lege sieht die Landkarte tatsächlich aus wie ein Totenschädel, cool! Überhaupt klingt alles voll spannend 🙂 Nur eines verstehe ich nicht: Du sagt, es gäbe drei ErzählerInnen, benennst aber fünf, das verwirrt mich grad…
    LG Christina P.

  2. Hallo Momkki,
    dieses Buch muss nun wirklich auf meine Liste, komme was wolle. Deine Bilder haben mir den Mund sowas von wässrig gemacht.
    Leider habe ich ja die Blogtour versäumt, trotzdem vielen Dank für den tollen Beitrag, der Lust macht dieses Buch zu lesen.

    Liebe Grüße aus Wien
    Conny

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