Wer war Alice – T.R. Richmond

Wer war Alice

Hallooo zusammen!

Spannend. Echt-einfach-gut. „Wer war Alice“ von T.R. Richmond ist ein hochspannender Thriller. Ein Thriller der nicht nur einen perfekten Spannungsbogen besitzt, sondern auch sprachlich gut umgesetzt wurde und fast schon als literarisch beschrieben werden kann.

Inhaltsangabe von „der Hörverlag“:

Alice Salmon ist erst fünfundzwanzig Jahre alt, als sie eines Morgens leblos in einem Fluss in Southhampton gefunden wird. Eigentlich wollte sie am Abend zuvor nur Freunde treffen – sie ahnte nicht, dass dies die letzten Stunden ihres Lebens sein würden. Aber was ist passiert? Ist sie wirklich ins Wasser gestürzt, weil sie zu viel getrunken hat? War es ein tragischer Unfall? Die Nachricht ihres Todes verbreitet sich wie ein Lauffeuer, auch über Facebook und Twitter. Gleich werden Vermutungen angestellt: über sie, ihr Leben und ihren Tod. Auch ihr ehemaliger Professor Jeremy Cooke ist erschüttert. Wie ein Besessener versucht er herauszufinden, was in jener Nacht tatsächlich geschah. Jeder kleinsten Spur geht er nach und sammelt alles über Alice, was er finden kann. Aber warum ist er so engagiert?

Meine Meinung zu „Wer war Alice“:

Als ich das erste Mal auf „Wer war Alice“ aufmerksam geworden bin, hatte ich keine wirkliche Erwartung an das Buch. Ein unterhaltsamer Thriller habe ich gedacht. Klappentext gelesen, bestellt, CD eingelegt, losgehört. Man muss sagen: Das Hörbuch ist erfrischend anders produziert. Jedenfalls habe ich bisher kein Hörbuch genießen dürfen, dass so viele verschiedene Sprecher vereint. Toll! Aber zurück zum Anfang. Ich habe also mit dem Hörbuch begonnen und mich erstmal mächtig gewundert. Los geht es nämlich mit einem Beitrag von Alice in einem Schreibwettbewerb zu dem Thema „Was verbirgt sich hinter einem Namen?“. Dieser Wettbewerb wird anmoderiert und dann von Josefine Preuß weitergeführt, die alle Sequenzen von der Figur Alice liest. Ich dachte also erst, ich hätte mich vollkommen „vergriffen“ und das Hörbuch bestünde aus vielen verschiedenen Beiträgen zu dem Thema „Was verbirgt sich hinter einen Namen?“. Tatsächlich ist es aber so:

Alice ist eine Journalistin, die sich aktiv für politisch kritische Fälle einsetzt. Eines Tages wird sie leblos aufgefunden. Während ein Teil ihres Umfelds einen Selbstmord vermutet, ist vor allem für ihren Professor Jeremy Cooke klar: Es muss Mord gewesen sein. Insgesamt haben acht(!) Sprecher an dem Hörbuch mitgewirkt. Jeder der Sprecher vertont einen Charakter in der Story. Das gibt einen unglaublichen Kick. Die Geschichte ist so aufgebaut, dass nach Alice Tod, alle Medien wieder gegeben werden, d h Postings auf Twitter, in Foren, Facebook-Beiträge, Zeitungsartikel, alles wird wie ein Puzzle um den Tod von Alice aufgebaut. Dazu kommen noch private Konversationen zwischen Alice und ihrem Ex-Freund, Alice und ihrer besten Freundin, Alice und Jeremy Cooke, Alice Mutter und Jeremy Cooke und und und. Es ist einfach extrem spannend und interessant, wie sich die vielen digitalen Dialoge und Briefe Stück für Stück zu einem großen Bild zusammenfügen. Da Alice eine Figur ist, die in der Geschichte polarisiert, gibt es eine Handvoll Fanatiker. Das ist teilweise ganz schön creepy. Das Ende hat mich dann ganz schön überrascht.
Insgesamt sehr unterhaltsam und einfach mal was Neues! Ich kann dieses Hörbuch nur empfehlen: Es gibt also volle 5/5 Punkte 🙂

Bis bald, eure Momkki.

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