Wédōras – Schatten und Tod von Markus Heitz

Hallo meine Lieben!

Ich habe euch am Samstag das Interview zu „Wédora – Schatten und Tod“ von Markus Heitz präsentiert – heute folgte die Rezension!

Inhaltsangabe von Droemer Knaur

Das neue Dark Fantasy-Meisterwerk aus der Feder von Bestseller-Autor Markus Heitz führt die Leser zurück in die ebenso geheimnisvolle wie tödliche Wüstenmetropole Wédōra

Wédōra birgt noch so manches Geheimnis für die Freunde Liothan und Tomeija, die es auf magische Weise in die schwer befestigte Wüstenstadt verschlagen hat. Während Liothan in alte Gewohnheiten verfällt und sich in Wédōras Unterwelt einen Namen macht, wird Tomeija vom geheimnisumwitterten Herrscher der Stadt zur obersten Gesetzeshüterin berufen. Sie kann nicht ahnen, dass sie bald nicht nur gegen Verbrechen und mörderische Intrigen vorgehen muss, sondern auch gegen ihren Freund aus Kindheitstagen.

Doch damit nicht genug: Zwei benachbarte Königreiche rüsten sich zum Krieg, und die neutrale Stadt wird gegen ihren Willen in die Feindseligkeiten verwickelt – und Liothan und Tomeija werden plötzlich zu den entscheidenden Figuren in einem mörderischen Konflikt.

Meine Meinung zu Wédōra

Band 1 der Reihe „Wédōra – Staub und Blut“ hat uns ja ziemlich atemlos zurück gelassen: Durus konnte besiegt werden und auch Tomeija und Liothan habe alle Gefahren in Wédōra erst mal beseitigt. Zudem haben sie in ihrer neuen Heimat Freunde gewonnen: Den Razif Kadir und den Herzfresser Irian Ettras.

Band 2 startet mit einiger Zeitverzögerung: Tomeija und Liothan sind (in dem ihnen als Belohnung zugedachten Haus) mittlerweile heimisch. Während Liothan auf Entdeckungstour geht, um sein Halunkendasein wiederherzustellen, ist Tomeija als Ermittlerin im Auftrag des Daermo unterwegs, dem Herrscher von Wédōra. Beide geraten natürlich wieder prompt in Verschwörungen und müssen sich den ein oder anderen Weg aus dem Chaos kämpfen. Zudem lernen wir Atha kennen, die in der alten Heimat Telonia gegen Durus‘ Erbe kämpft.

Die Fortsetzung hat mit gut gefallen – ich bin einfach ein riesen Fan von Liothan, der mit seiner charmanten Art und Tollpatschigkeit mein Herz gewonnen hat. Man verfolgt sehr gerne das Geschehen und kann sich gut mit den Figuren identifizieren, Tomeija ist hier die absolute Alpha-Frau und geht mit gutem Beispiel ihren Weg. Ich habe ein bisschen gebraucht bis ich wieder in Wédōra gefangen war, da die Vielzahl an Orten, Handlungssträngen und Nebencharaktern immens ist. Das ein oder andere Detail hatte ich leider schon vergessen. Auch weiter hinten im Buch kam ich an der ein oder anderen Stelle durcheinander – Wédōra ist eine hoch komplexe Welt und sollte in Ruhe und ohne Hast gelesen werden, sonst bekommt man nichts mit. Das Lexikon im Anhang wurde von mir rege genutzt. Insgesamt war das Buch sehr spannend, Heitz weiß es, seine Leser bei der Stange zu halten. Es gibt viel Magie, neue Kulturen und Götter und vor allem Intrigen über Intrigen…..

Auch das Aufkeimen von Gefühlen hat der Geschichte nochmal mehr Schwung und Leichtigkeit gegeben. Im Handlungsverlauf fand ich es schade, dass plötzlich ein Charakter von der Bildfläche verschwindet. Es wird zwar eine Lösung angeboten, aber sie schien mir sehr konstruiert. Auch das Ende fand ich nicht ganz passend, aber ich denke, dass liegt eher an meinem Geschmack.

Insgesamt eine gute Fortsetzung mit 4/5 Sternen.

Podcastfolge zu „Wédōras – Schatten und Tod“

Weitere Rezensionen:

Bis bald, eure Momkki.

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