Hello, it’s me, Jane: Vernunft und Gefühl

Hallo meine Lieben :-))

Bei mir ist mal wieder Zeit für einen Klassiker: Janes Austen’s „Vernunft und Gefühl„. Anlässlich des 200. Todestag von Austen am 18. Juli 2017, hat der Manesse Verlag diese wunderschöne Ausgabe produziert. Ich liebe die vielen Kupfertöne und das schimmernde Cover!  Ein echter Blickfang. Ich wollte schon sehr sehr lange ein Buch von Austen lesen, schließlich ist sie der Vorreiter von Frauenroman schlechthin. Anlässlich Verfilmung von „Vernunft und Gefühl“ habe ich mich dann für die Geschichte um Elinor entschieden….

Inhaltsangabe von Manesse:

Temperamentvoll und leidenschaftlich, ist Marianne Dashwood das genaue Gegenteil ihrer älteren Schwester, der beherrschten und vernünftigen Elinor. Dass sich Marianne Hals über Kopf und natürlich unglücklich in den begehrten Frauenschwarm John Willoughby verliebt, erstaunt daher niemanden. Aber auch Elinor erlebt mit dem Mann ihres Herzens eine böse Überraschung, denn «ihr» Edward Ferrars hat einer anderen die Ehe versprochen. Gemeinsam lernen die ungleichen Schwestern mit ihrer Enttäuschung zu leben und nach einer dramatischen Zuspitzung der Ereignisse den Standpunkt der jeweils anderen besser zu verstehen. In der Neuübersetzung von Andrea Ott erstrahlen geschliffener Witz und lebendige Dialoge dieser beliebten Klassiker in frischem Glanz.

Meine Meinung zu „Vernunft und Gefühl“

Marianne und Elinor Dashwood sind zwei Schwestern, die im Zeitalter des viktorianischen Englands leben. Das wichtigste für eine junge Frau ist es, eine gute Partie zu ehelichen, um auch im Alter bestens versorgt zu sein. Um den beiden größtmögliche Chancen zu bieten, nimmt die Familie Dashwood an einigen sozialen Events teil. Dabei fällt vor allem die extrovertierte Marianne vielen Anwärtern auf und verliebt sich dann Hals über Kopf in den jungen und gutaussehenden John Willoughby. Elinor ist sehr feinsinnig und ernst, bekommt daher weniger Aufmerksamkeit von dem anderen Geschlecht und kann vielmehr als unglücklich verliebt gelten. Ihr Edward Ferrars hat durch familiäre Umstände einer anderen die Ehe versprochen und ihr somit das Herz gebrochen. Mit der Zeit werden aber immer mehr gesellschaftliche Intrigen enttarnt, die das Glück der Schwestern neu in die Waagschale werfen.

Insgesamt hat mir „Vernunft und Gefühl“ gut gefallen, gibt das Buch doch einen besonderen Einblick in die Etikette der viktorianischen Gesellschaft Englands. Ich war immer wieder erstaunt, wie kompliziert die vielen verschiedenen gesellschaftlichen Regeln waren und wie abhängig auch die Frauen von ihrer „guten Partie“ waren. Auch wenn Elinor auf den ersten Blick nicht sehr sympathisch scheint, so kann man sie mit jeder Seite besser verstehen. Austen weiß es, eine Figur über die Geschichte hinweg zu gestalten. Mit Marianne bin ich hingegen nicht warm geworden. Mir hält sie viel zu lange an ihren Umständen (und Willoughby) fest, außerdem ist sie nicht sehr nett zu ihrer Schwester. Die einzelnen Beziehungen sind sehr verzwickt, aber genau deshalb so spannend. Ich hätte mit keinem Happy-End gerechnet.

Austen ist  mit ihren Werken ein MUSS für jedes Bücherregal! Ich werde mir definitiv weitere Werke von ihr zur Hand nehmen und lesen. Als nächstes habe ich „Stolz & Vorurteil“ geplant.

Bis bald, eure Momkki.

 

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