The Girl Before – JP Delaney

Hallo Thriller-Fans!

Nach viel Fantasy und Young Adult, habe ich die letzten beide Tage mal wieder einen Thriller gehört. „The girl before – Sie war wie Du. Und jetzt ist sie tot.“ von JP Delaney ist ein Architektur-Thriller mit vielen Überraschungen.

Inhaltsangabe von der Hörverlag

Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit erhält, in ein hochmodernes Haus in London zu ziehen. Trotz der strengen Regeln – keine eigenen Möbel, ein Computer überwacht, was sie anzieht und was sie isst – ist sie fasziniert. Genauso wie von Edward, dem Besitzer und Architekten des Hauses. Doch bald erkennt Jane, dass sie ihrer verstorbenen Vormieterin Emma erschreckend ähnlich sieht. Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.

Der Podcast zu „The girl before“

Meine Meinung zu „The girl before“

In „The girl before“ dreht sich alles um die Folgate Street Nr. 1: Einem sehr modernen, puristischen und futuristischen Haus.

Damals: Emma arbeitet in einer Werbeagentur und wird eines Nachts in ihrer Wohnung von zwei Jugendlichen überfallen. Für sie steht fest: In der Wohnung kann sie nicht bleiben. Prompt schauen sich Emma und ihr Partner Simon auf dem Londoner Wohnungsmarkt um und sind von den Kosten und der geringen Auswahl schockiert. Da passt es ihnen gut, dass die Maklerin ihnen ein „kompliziertes und besonderes Haus“ vorstellt. Schnell sind sich Emma und Simon einig: Folgate Street Nr. 1 hat es in sich. Es ist puristisch, modern gestaltet und mit allerlei technischem Schnickschnack ausgestattet. Der einzige Haken ist, dass mit Einzug einem Regelwerk von 200 Regeln zugestimmt werden muss. Es dürfen keinerlei Bücher im Haus sein und auch Kleidung, Fitness und Essen wird streng reguliert. Trotz der schrägen Regelliste sind sich Emma und Simon einig: In diesem High-Tech Bunker kann sich Emma endlich wieder sicher fühlen und die beiden eine normale Beziehung führen.

Heute: Jane möchte nach einem Schicksalsschlag endlich neu anfangen und braucht eine neue Wohnung. Schnell stößt sie auf die Folgate Street Nr. 1 und ist sofort begeistert von der puristischen Bauart des Hauses. Vielleicht kann der Minimalismus in diesem Haus, ihre wirren Gedanken endlich ordnen? Schnell fühlt sie sich wohl in dem Haus, aber ein Gedanke plagt sie von Tag 1 an: Was geschah mit Emma? Wie konnte Emma in dem Haus sterben? Jane fängt an zu recherchieren und schon bald ist Emma alles an was Jane denken kann…

Der Thriller ist schön gestaltet, den gerade die Figuren sind gut ausgearbeitet. Die Geschichte abwechselnd sowohl aus Emmas Perspektive, als auch aus Janes Perspektive erzählt. Interessant fand ich die Idee mit dem Haus, das im Mittelpunkt der Geschichte steht. Emma und Jane sind gleicher Maßen fasziniert und werden durch den Minimalismus stark beeinflusst. Die Geschichte um Emmas Tod hat immer wieder überraschende Wendungen und bis zum Schluss habe ich der Auflösung entgegen gefiebert. Das Hörbuch ist gekürzt und wird von Petra Schmidt-Schaller (Jane), Anneke Kim Sarnau (Emma) sowie Bibiana Beglau (Astrid) gelesen. Die Stimmen passen sehr gut zu den Charakteren. Während Jane eher stabil und warmherzig ist und ruhig gelesen wird, ist Emma sehr aufgewühlt und instabil und wird von Sarnau sehr lebhaft gelesen. Die ruhige Lesensart von Jane lässt sie allerdings auch etwas langweilig wirken.

Insgesamt bewerte ich das Hörbuch „The girl before – Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.“ mit 3/5 Sternen.

Bis bald, eure momkki.

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