Mein Zeitkiller: Social Media

Hallo meine Lieben!

Twitter, Instagram, Snapchat und co. sind bei mir beliebte Apps. Nicht nur wegen des Blogs benutze ich sie häufig – ich scrolle auch gerne in meinem Feed und schaue mir Beiträge an, herze fleißig und kommentiere Bilder. Das ist schön und macht Spaß. Ich ertappe mich in letzter Zeit aber immer häufiger dabei, wie ich STUNDEN in mein iPhone reinhacke und versurfe. Noch normal oder schon Gewohnheit?

 

Social Media is King – auch für die Blogarbeit

Was man als Blogger nicht abstreiten kann ist, dass Social Media einfach DER Booster für Reichweite und Follower ist. Erst wenn ich über einen (oder mehrere) Kanal auf meinen Blogartikel aufmerksam mache, wird der Beitrag auch gesehen. Nur Blog ist extrem schwer. Ich stelle mir meine Social Media-Kanäle immer wie riesige  Wegpfeile vor, die alle auf meine Blog-Hütte zeigen – so wird man gefunden. Soweit so gut. Interessant wird es, wenn es nicht mehr nur darum geht, Beiträge zu posten, sondern auch wirklich aktive Follower zu gewinnen. Man postet also nicht nur wild drauf los, wir versuchen ja schon durch Content neue Leser zu gewinnen. Da braucht man schon ein wenig Zeit um Bildmaterial und Text zu erstellen und die richtigen Hashtags zu setzten…… Wenn ich es dabei belassen würde, wäre ja auch alles ok – ich scrolle danach aber schon oft eine 1/2 Stunde durch Instagram oder Twitter und lese lese lese. Habe ich durch die Tweets ein Mehrwert? Klar, ich folge somit Menschen die mich interessieren. Aber muss man dafür 1 – 2 Stunden am Tag opfern? Ich denke nicht.

Social Media is Ping – Stress durch Dauerbeschallung

Ping, smsmsmsm, Ping und Push-Nachrichten ohne Ende. Mich stresst das. Vor allem, wenn ich mir gezielt vornehme was zu tun, dann nur noch mal schnell was posten will und letztendlich wieder 1/2 Stunde unbewusst am Handy versacke. Tatsache ich, dass ich durch das ganze Tweeten, Snappen und Posten auf Instagram schon viele schöne Lesestunden verpasst habe. Erst lese ich mich im Feed fest, dann lenken mich die Push-Nachrichten auf dem Bildschirm ab. Mein Handy ist übrigens immer stumm geschaltet, weil mich das ständige klingeln verrückt macht.

Social-Media-Life-Balance

Insgesamt komme ich bestimmt locker auf eine Stunde Social Media am Tag, wenn ich Langeweile habe, auf noch mehr verlorene Zeit und dass MEIST unbewusst. Ich häng dann am Handy ab und denke mir: Oh Gott schon wieder ne halbe Stunde weg?!

Ich habe mir überlegt, dass ich zwei feste Zeiten am Tag (jeweils von 15 Minuten) einrichten werde, um auf meinen Kanälen was zu posten und dort ein wenig zu lesen und zu kommentieren. Mehr aber auch nicht! Der Rest der Zeit soll wieder in Lesezeit und Blogartikel-Schreiben gesteckt werden 🙂

Ist euch ein ungesunder Social Media Konsum auch schon bei euch selber aufgefallen? Habt ihr feste Zeiten oder habt ihr eure Socia-Media-Life-Balance schon gefunden? Lasst gerne auch Tipps für mich da 🙂

Bis bald, eure Momkki.

12 thoughts on “Mein Zeitkiller: Social Media

  1. Hallo Momkki,

    mir geht es teilweise auch so. Ich kann dir voll und ganz zustimmen, dass die Social-Media-Kanäle den eigenen Blogbeiträgen bei der Reichweite extrem helfen und überaus wichtig geworden sind. Auch die Diskussionen oder „Kommentare“ verlagern sich bei mir häufiger ins Social Web statt auf dem Blog zu bleiben.

    Aber ja, dieses versacken auf den Kanälen kenne ich auch. Deshalb habe ich mich auch entschieden nicht mehr so viele zu bedienen. Meine Hauptkanäle sind Twitter, Facebook und Instagram. Am Wochenende nehme ich mir meist auch ganz gezielt mal Zeit, in der ich mein Handy beiseite lege und lese, blogge oder andere Dinge tue, um von diesem „ständig gleich antworten müssen“ wegzukommen. Das tut manchmal echt gut, weil ich dann sogar das Handy vergesse und nach 3 Stunden denke — hm, wo liegt das eigentlich. Und meist habe ich dann auch nicht mehr verpasst als alle paar Minuten drauf zu schielen, ob sich was getan hat (oder eben auch nicht).

    Viele Grüße, Ramona (#litnetzwerk)

  2. Mir fällt das in der Tat in der letzten Zeit stark auf, sprichst mir somit aus der Seele. Mittlerweile verbringe ich echt viel Zeit mit dem bewerben der Beiträge und denke mir dann auch immer, dass ich die besser hätte nutzen könne. Habe schon gehört, dass viele dafür extra einen Social Media Tag haben, an dem sie dort aktiver sind als sonst, die Idee finde ich auch super.

    Lg Nicole #litnetzwerk

  3. Hallo Momkki,
    Ja, definitiv bin ich auch zu viel Social Media lastig unterwegs. Allerdings habe ich mittlerweile (fast) feste Zeiten dafür. Während der Arbeit mache ich nichts. In den Pausen höchstens mal ‚drüber schauen‘. Ansonsten nur zu Hause und niemals wenn ich unterwegs bin. Dann muss das Netz ruhen. Es kostet vielleicht mal Überwindung aber man muss sich selbst kontrollieren können. Und -bei uns strikt verboten – Handy beim Essen oder wenn alle zusammen sitzen.
    Auch Gäste müssen sich daran halten 😉 und das klappt super.
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Kerstin
    #litnetzwerk

  4. Ich weiß genau was du meinst. Man möchte nur kurz etwas posten und schon erwischt man sich dabei, wie man schon „meterweit“ durch den Feed gescrollt hat. Ich denke das Problem an Social Media ist, dass sie kein „Ende“ haben. Man kann immer weiter und weiter lesen, erreicht aber keinen Schluss, an dem man sagen kann „fertig!“, wodurch es schwer ist, da ein Ende zu finden.
    Ich möchte mich selbst auch immer wieder einschränken, habe aber noch keine effektive Möglichkeit gefunden, das zu tun. Feste Zeiten möchte ich nicht, weil es dann praktisch zur Aufgabe wird und mir den Spaß daran nehmen würde. Außerdem muss ich sagen, dass Twitter schon seit Jahren ein zu fester Bestandteil meines Lebens ist, den ich gar nicht streichen mag. In Zukunft vielleicht einen Timer stellen, der mich nach 5 Minuten daran erinnert, instagram wieder zu schließen? Seltsam, dass man sich über sowas überhaupt Gedanken machen muss.

  5. Du sprichst mir aus der Seele! Einerseits liebe ich es, mit anderen Bloggern in Kontakt zu treten, Blogposts auf dem WP-Reader zu lesen und bei Facebook & Co. mal zu sehen, was es Neues gibt. Andererseits benötige ich für das ganze Drumherum mehr Zeit als für das Bloggen an sich. Wie oft schaue ich zwischendurch aufs Handy, wie oft verdaddele ich eine halbe Stunde, in der sich das Purzelchen mal allein beschäftigt und die ich sinvoller hätte verbringen können.
    Twitter finde ich im Moment sehr anstrengend, mir ist das zu viel Tamtam und irgendwie kriege ich auch immer die gleichen Leute mit den gleichen Aussagen angezeigt. Das ist ein bisschen schade, aber auch ein guter Zeitpunkt, dort weniger aktiv zu sein.
    Ich nehme deinen Artikel aber mal zum Anlass, darüber nachzudenken, wie ich es anders machen könnte, verringern oder sogar mal eine richtige Pause zu machen und zum Beispiel die Apps für eine Zeit vom Handy zu schmeißen. Keine Ahnung, ob ich dafür vielleicht schon zu abhängig bin und mir die Fingern flattern? 🙂

    Liebe Grüße
    Mona

  6. Hallo liebe Momkki,

    mir geht es da ähnlich. Sehr häufig „versacke“ ich beim Durchstöbern der Timelines. Ich halte es für sehr vernünftig, sich nur eine gewisse Zeit im Social Media aufzuhalten. Das Vornehmen ist hier allerdings viel einfacher, als das Durchhalten. Ich bin eher ein Mensch, der sich dann zwischendrin sagt, na ja, eine halbe Stunde heut mal mehr und schwupps verfällt man wieder in das alte Muster.

    Ganz liebe Grüße
    Karin

  7. Hi,
    ich kenne dieses Problem nur allzu gut… Ich beschäftige mich gern mit Social Media, besonders die Gespräche mit besonders interessanten oder lieben Menschen genieße ich sehr.
    Ich merke aber auch, wie viel Zeit das oft in Anspruch nimmt.
    Besonders wenn ich Nachrichten auf Instagram schreibe, bin ich teilweise eine halbe Stunde lang damit beschäftigt. Allerdings finde ich, dass es auch schöne Seiten hat, sich mit anderen Menschen zu vernetzen…
    Seinen Beitrag finde ich wirklich gut. Er ist wahnsinnig toll gestaltet und insgesamt einfach schön geworden. Es hat mega Spaß gemacht ihn zu lesen!
    Alles Liebe
    Felia (#litnetzwerk)

  8. Hallo Momkki
    Du sprichst mir aus der Seele. Mir ist auch aufgefallen, wie viel Zeit ich an meinem Handy bin. Vor allem Twitter ist ein grosser Zeitfresser. Vor drei Jahren hatte ich einen privaten Twitteraccount und ich verbrachte Stunden damit, sinnloses Zeugs zu twittern. Der Account ist inzwischen gelöscht und ich habe einen für meinen Blog erstellt. Trotzdem hänge ich dort stundenlang rum, lese was andere Blogger so treiben und verfolge so die neusten Nachrichten. Allerdings erhalte ich die meisten Klicks auf meinem Blog über Twitter. Wie du so schön geschrieben hast ist es schwer neue Leser zu gewinnen, wenn man keinen Social Media Account hat. Ich versuchte mich bereits auf gewisse Zeiten festzulegen, aber das klappte nicht so ganz. Deshalb versuche ich jetzt wenigstens am Abend nicht mehr so lange am Handy zu sein und greife lieber zu einem Buch, um meinen „Konsum“ etwas einzuschränken. Denn eigentlich ist es wirklich schade um die verlorene Lesezeit. Klar wir wollen Leser für unseren Blog, aber schlussendlich ist es schade wenn wir über nichts mehr schreiben können, weil wir nur auf Twitter, FB etc rumhängen und nicht mehr zum Lesen kommen 🙂
    Liebe Grüsse
    Julia
    #litnetzwerk

  9. Hallo Momkki,

    du sprichst mir mit deinem Beitrag aus der Seele. Ich vertrödel manchmal ziemlich viel Zeit unnütz im Web und ärgere mich am Ende immer über die verlorene Zeit. Leider habe ich auch noch keine Patentlösung gefunden. Eine Möglichkeit wäre es, alle Apps vom Handy zu entfernen. Irgendwie ist das aber auch keine richtige Option. Deine Idee ist auf jeden Fall einen Versuch wert. Hat es denn schon geklappt und hältst du dich an die Zeiten? 15 Minuten sind ja auf Social Media Kanälen ziemlich schnell vorbei, aber irgendwie muss man das „Problem“ ja angehen.

    Liebe Grüße
    Petzi

  10. Hallo Momkki,

    das ist ein schöner und auch wichtiger Artikel. Ich finde es nämlich wichtig das eigene (Konsum-)Verhalten immer wieder auch mal zu hinterfragen.

    Bei mir ist Social Media auch ein Zeitkiller. Es ist einfach immer wieder verführerisch mal schnell hier und da was anzuschauen. Ich habe deswegen alle Benachrichtigungen, Push-Mitteilungen, Töne, Vibrationen & Co. ausgeschaltet. Das hat mir sehr geholfen meine Zeit zu reduzieren. Denn jetzt muss ich eine App aktiv aufrufen um zu sehen, ob sich dort etwas getan hat und werde nicht mehr von jeder Like-Benachrichtigung abgelenkt.

    Ein festes Zeitfenster dafür einzurichten ist auch eine gute Idee. Ich glaube, das probiere ich mal aus.

    Liebe Grüße
    Julia

  11. Hallöchen 🙂

    Oh ja, das kenne ich auch. „Nur mal kurz auf Twitter gucken!“, dann scrollt man da ewug durch die Gegend, kommentiert dort, likt da und dann kann man ja ruhig noch mal bei Instagram gucken.
    Ich versuche das auch in den Griff zu kriegen, habe aber die perfekte Lösung noch nicht gefunden.
    Aber ich kann dir versichern, dass du nicht allein bist.
    Liebe Grüße
    Jule

  12. Wie recht du doch mit deinem Beitrag hast, liebste Meike und das ist, ehrlich gesagt, verdammt erschreckend. Das Leben ist so kurz, unsere Zeit so kostbar und wir vertrödeln sie völlig planlos auf unseren Kanälen, als würden unsere Uhren niemals aufhören zu ticken.

    Ich habe mir schon so manches Mal vorgenommen, ein wenig kürzer zu treten und mein Smartphone einfach mal in der Ecke liegen zu lassen, aber das ist leichter gesagt als getan. Allein für den Blog ist es ja schon fast tödlich, nicht fleißig Zeit für die Interaktion auf diversen Kanälen zu opfern und wer Mühe und Herzblut in seine Blogmauern steckt will genau das natürlich nicht riskieren. Vielleicht sollte man einmal in der Woche für sämtliche Kanäle ein paar Posts vorbereiten und planen, sodass man da die restliche Woche schon wieder etwas Luft hat. Ob das in der Praxis hinhaut, weiß ich natürlich nicht, aber vielleicht ist ja einen Versuch wert. 🙂

    Fühl dich gedrückt, Liebes.
    Maike

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