Mein Wildgarten von Meir Shalev

Hallo meine Lieben!

Zum Start der kurzen Arbeitswoche, gibt es von mir heute eine Rezension zu „Mein Wildgarten“ von Meir Shalev aus dem Diogenes Verlag. Das Buch habe ich auf der Leipziger Buchmesse entdeckt, denn es hat nicht nur ein wunderschönes Cover – Ich liebe die Natur und gärtnere gerne mal bei meinen Eltern rum oder werkel auf meinem Balkon und sorge für Grünes. Ich stehe also total auf Bücher rund um die Natur 🙂

Inhaltsangabe des Diogenes Verlag:

Um sein Haus im Norden Israels hat Meir Shalev einen Garten angelegt – mit lauter wilden Blumen, Sträuchern und Bäumen, die er liebevoll hegt und pflegt. Jede Pflanze, die heranwächst, jedes Tier, das ihm im Garten begegnet, löst Gedanken, Erinnerungen, Geschichten über Natur und Kulinarik, Geschichte und Gegenwart, Mensch und Kreatur, Liebe und Literatur aus. Ein Selbstporträt des Künstlers als Gärtner, voller Lebensweisheit und Humor.

Meine Meinung zu „Mein Wildgarten“

Wenn man die Inhaltsangabe der Verlagsseite liest, oder auch den Klappentext des Buchumschlags, der hier abweicht, so weiß man als Leser nicht wirklich was einen auf den 337 Seiten erwartet. Ich wusste nur eins: Ich interessiere mich für das Leben von Künstlern und ich liebe die Natur. Wie passend also, dass der israelische Künstler Meir Shalev in „Mein Wildgarten“ seine Notizen über sein Dasein als Gärtner veröffentlicht hat. Hier finden wir Anekdoten aus seinem Garten und Tipps und Tricks zu verschiedenen Gartenthemen. Über das Gärtnern hinaus sinniert er über das Leben und erzählt viele schöne Geschichten. Wie zum Beispiel von dem Brautpaar, dass auf seiner Wildblumenwiese ein Shooting veranstaltete und so viele Blumen niedertrampelte. Wie aber Diese verscheuchen? Natürlich mit stolz geschwellter Brust vor dem Sprinkler warnend (den es gar nicht gab). Es gibt sehr viele kleine Kapitel, die meisten sind nicht länger als 30 Seiten. Man muss das Buch auch nicht in der Reihenfolge lesen, man kann sich Stück für Stück, Kapitel für Kapitel, herausgreifen. Insgesamt gibt es an einigen Stellen Längen und es finden sich einige Wiederholungen in den einzelnen Kapiteln. Hier bekommt man das Gefühl als würde man wahrlich ein Notizbuch lesen! Mir hat das Buch soweit gut gefallen, auch die Illustrationen seiner Schwester Refaella Shir, haben das Leseerlebnis nochmal abgerundet. Auf ihrer Künstlerinnen-Homepage kann man einige Bilder einsehen.

Insgesamt bewerte ich das Buch mit 3/5 Sternen.

Bis bald, eure Momkki.

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