Kiera Cass – Siren

Hallo meine Lieben!

Ich habe den letzten Tag  im Urlaub noch mit „Siren“ von Kiera Cass verbracht. Ich habe bisher nichts von ihr gelesen oder gehört – ihre Reihe „The Selection“ ist aber bekannt und auch – nachdem was ich gelesen haben – sehr beliebt. Zeit also für ein Cass-Hörbuch!

Inhaltsangabe von Goya libre:

Kahlen ist eine Sirene. 100 Jahre lang muss sie dem Meer dienen, bevor sie ins Leben zurückkehren kann. Mit ihrer Schönheit und ihrer tödlichen Stimme lockt sie Schiffsreisende in die Tiefen des Wassers. Es ist zwar gefährlich, an Land Kontakt zu Menschen aufzunehmen, aber Kahlen kann der Versuchung nicht widerstehen. Sie trifft Akinli, einen attraktiven und einfühlsamen jungen Mann. Obwohl sie nicht mit ihm sprechen darf, entsteht zwischen ihnen eine einzigartige Verbindung. Sollte das Meer von ihrer Liebe erfahren, hätte dies katastrophale Folgen für sie beide…

Meine Meinung zu „Siren“

Sirenen sind ja bisher relative unverbrauchte Fantasiegeschöpfe. Das einzige Buch, was ich bisher zu dem Thema gehört habe, war „Atlantia“ von Ally Condie. Generell gefällt mir das Thema sehr gut – ich glaube hier steckt ziemlich viel Potential drin! Die Unterwasserwelt finde ich super interessant!!

In der Story von Cass, wird Kahlen von Sirenen gerettet und zu einer von ihnen gemacht. Auf einer Überfahrt wird das Schiff, auf dem Kahlen mit ihrer Familie ist, von Sirenen überfallen. Ihre ganze Familie wird vom Meer verschluckt – Nur Kahlen überlebt den Angriff. Die See stellt sie vor die Wahl: Sterben oder selber als Sirene 100 Jahre der See dienen. Sie entscheidet sich für das Leben und den Dienst als Sirene. 80 Jahre später geschieht das unfassbare: Kahlen verliebt sich in einen Menschen, einen Fischer. Dabei darf sie Menschen nicht zu nahe kommen! Was wird mit den beiden passieren?

Tjaaa, was soll ich sagen. So viel tolles Potential, so schlecht umgesetzt. Sowohl Kahlen, als auch die Nebenfiguren sind sehr flach. Kahlen verliert zum Beispiel ihre ganze Familie (Eltern und Bruder), trauert aber ihrer Familie kaum nach. In der Geschichte der Sirenen, vergessen sie zwar ihre Vergangenheit, aber das Gefühl und der Verlust, wird gar nicht thematisiert. Auch die Bindung der Sirenen untereinander verstehe nicht: Sie leben Jahre lang zusammen und ziehen sich dann adhoc in die Isolation zurück, ohne dass das große Effekte auf die Figuren hat. Auch eine Handlung ist leider sehr enttäuschend: Einmal mit einem Menschen in Kontakt, ist Kahlen schwer verliebt. Naja. Dazu kommt noch, dass die Sprecherin Inga Reuters, sehr überzogen und überbetont liest. Das lässt die Figuren sehr überspitzt wirkten und macht einfach keinen Spaß beim Hören. Sehr schade, aber für mich war das Hörbuch nichts.

Meine Bewertung: 1/5. 

Bis bald, eure Momkki.

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