Shakespeare’17: Hexensaat von Margaret Atwood

Hallo meine Lieben!

Ich habe vor kurzem den neuen Teil „Hexensaat“ aus dem Shakespeare-Projekt gelesen. Hier werden die Klassiker des Meisters neu aufgelegt – Margarete Atwood schreibt in „Hexensaat“ Shakespeares Werk „Der Sturm“ neu.

Inhaltsangabe von Knaus

Felix ist ein begnadeter Theatermacher und in der Szene ein Star. Seine Inszenierungen sind herausfordernd, aufregend, legendär. Nun will er Shakespeares „Der Sturm“ auf die Bühne bringen. Das soll ihn noch berühmter machen – und ihm helfen, eine private Tragödie zu vergessen. Doch nach einer eiskalten Intrige seiner engsten Mitarbeiter zieht sich Felix zurück, verliert sich in Erinnerungen und sinnt auf Rache. Die Gelegenheit kommt zwölf Jahre später, als ein Zufall die Verräter in seine Nähe bringt.

Meine Meinung zu „Hexensaat“

Bisher habe ich ja alle Bücher aus dem Shakespeare-Projekt verschlungen – Da musste das neue aus der Reihe natürlich auch direkt auf meinem Nachttisch. „Der Sturm“ wird hier sowohl in der Theaterlandschaft als im Gefängnis gespielt – Felix ist passionierter Theatermacher und lebt für seinen Job. Eines Tages wird er durch fiese Machenschaften seiner Mitarbeiter entlassen und verliert den Grund und Boden seines Lebens. Doch man sieht sich immer zwei Mal im Leben und so inszeniert er 12 Jahre später seine Rache. Er inszeniert „Der Sturm“ im Gefängnis, um so die böse Seite seines Widersachers in Szene zu setzen.

Das schöne ist hier, dass viele Auszüge aus dem Original enthalten sind. Es gibt witzige und ironische Dialoge, auch wenn das Buch nicht ganz so gesellschaftskritisch ist wie man es bei Atwood gewöhnt ist. Ein Lesevergüngen für Herbstabende.

Insgesamt bekommt der Roman 3/5 Sterne.

In der Reihe sind bisher erschienen:

Weitere Rezensionen zu „Hexensaat“

Bis bald, eure Momkki.

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