Mit Vollgas ins Ziel: Grand Prix von Martin Walker

Hallo liebe Bücherwürmer!

jetzt wo es mal wieder richtig schönes Sommerwetter ist kann man viele schöne Dinge auf der Straße beobachten: Es sind einige Oldtimer und tolle Maschinen unterwegs und man sieht so manche Showfahrten. In Martin Walker’s „Grand Prix geht es genau so heiß her, wie auf den deutschen Straßen: Im 9. Fall für Bruno spielen Oldtimer und Rallyes die Hauptrolle.

Inhaltsangabe von Diogenes:

Es ist Hochsommer im Périgord und Hochsaison für ausgedehnte Gaumenfreuden und Fahrten mit offenem Verdeck in malerischer Landschaft. Eine Oldtimer-Rallye, von Bruno, Chef de police, organisiert, bringt auch zwei besessene junge Sammler nach Saint-Denis. Sie sind auf der Jagd nach dem begehrtesten und wertvollsten Auto aller Zeiten: dem letzten von nur vier je gebauten Bugattis Typ 57SC Atlantic, dessen Spur sich in den Wirren des Zweiten Weltkriegs im Périgord verlor. Ein halsbrecherisches Wettrennen um den großen Preis beginnt.

Meine Meinung zu „Grand Prix“

„Grand Prix“ ist mein erster Walker, deswegen war ich auch super gespannt. Durch eine Freundin gerät Bruno, der Chef de police, in einer Oldtimer Rallye. Da Annettes Beifahrer kurzfristig abgesagt hat, muss er sie nun als Begleitfahrer lotsen. 602 Minuten geht die heiße Rallye durch Périgrod und die umliegenden Landschaften: Im Mittelpunkt des Wettbewerbs und der Hetzjagd steht ein Bugattis Typ 57SC.  Dieses äußerst seltene Schmuckstück wurde nur ganze VIER mal gebaut und scheint in Périgord gestrandet zu sein. Neben unterschwelligen Familienfehden, fängt nun die gesamte Rallye-Besetzung an, nach dem Schmuckstück zu suchen. Neben der Rallye geht es in Brunos Privatleben ebenfalls heiß her: Seine große Liebe Isabelle taucht wieder in Saint-Denis auf, daneben gibt es aber auch noch Martine und ganz viel aufgewühlte Gefühle.

Mir hat bei der Geschichte ganz viel pfiff gefehlt. Insgesamt hat die Thematik um die Oldtimer interessant gestartet, hat sich für mich aber in Details der verschiedenen Modelle verloren, was mich schnell gelangweilt hat. Das mag daran liegen, dass ich Autos nicht besonders interessant finde. Mir kam die detailreiche Autoliebe von Walker gerade zu Anfang sehr gehäuft vor. Gegen Mitte des Buches wird es dann privater und man bekommt einige Einblicke in Brunos Liebesleben und „sozialen Projekte“. Bruno ist nämlich nicht nur der Gesetzeshüter von Saint-Denise. Er versucht auch sozial benachteiligten Kindern aus der Kriminalität zu helfen, was ihm zum eigenen Bedauern nicht immer gelingt. Für mich hatte die Geschichte an einigen Stellen längen und im konkreten Kriminalfall eher Tiefen.

Sehr gut gefallen hat mir allerdings Johannes Steck, als Vorleser des Hörbuchs. Seine Stimme passte sehr gut zu der Figur Bruno, aus dessen Sicht die Geschichte auch erzählt wird. Steck vermag mit seiner Stimme, Gedanken und Gefühle zu färben und so besser für den Hörer zugänglich zu machen.

Insgesamt bewerte ich das Hörbuch mit 2/5 Sternen.

Auch ganz Bald, eure Momkki.

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