Sarah Perry: Die Schlange von Essex

Hallo meine Lieben 🙂

Ein SCHINKEN, den ich nicht zuhause lassen konnte, war: „Die Schlange von Essex“ von Sarah Perry. Perry konnte mit dem Titel den britischen Preis für den besten Roman 2016 absahnen – Ob der Roman wirklich so gut ist, wie überall verlautet wird?

Man muss ja sagen: Das Cover ist wunderschön. Die opulenten Blumen und die Schlange, die sich auf dem Cover räkelt, haben mich direkt gepackt. Man könnte die Grundlage glatt für eine Tapete entfremden! Wunderschön 🙂 Und nicht nur der Schutzumschlag ist toll 🙂 Der Einband ist dunkelgrün und in Schlagenhautoptik geprägt!

Der Klappentext laß sich ebenfalls sehr spannend, also musste das Buch mit in den Urlaub.

Inhaltangabe von Eichborn:

London im Jahr 1893. Nach dem Tod ihres Mannes verlässt Cora Seaborne die Hauptstadt und reist gemeinsam mit ihrem Sohn Francis in den Küstenort Aldwinter. Als Naturwissenschaftlerin und Anhängerin der provokanten Thesen Charles Darwins gerät sie dort mit dem Pfarrer William Ransome aneinander. Beide sind in rein gar nichts einer Meinung, beide fühlen sich unaufhaltsam zum anderen hingezogen. Anmutig und intelligent erzählt dieser Roman – noch vor allem anderen – von der Liebe und den unzähligen Verkleidungen, in denen sie uns gegenübertritt.

Meine Meinung zu „Die Schlange von Essex“

Das Buch überrascht schnell, denn man liest hier nicht von der typisch britischen viktorianischen Zeit, wie wir sie von Jane Austen oder anderen großen britischen Schriftstellern finden. Perry beleuchtet ihre Geschichte etwas anders, mit mehr Vielfalt und Tiefe. Sie hat verschiedene Charaktere aus derer Perspektive sie die Geschichte erzählt, welche aus ihrem Alltag mit den vielen Klassenunterschieden und aus den eigenen Zielen, Wünschen und Träumen erzählen.

Im Zentrum der Geschichte steht die Protagonistin Cora Seaborne, eine verwitwete Mutter, die ihren Mann nicht betrauert, sondern froh ist endlich frei zu sein. In London  und Umgebung passieren verschiedene Unglücke, die der „Schlange von Essex“ in die Schuhe geschoben wird, einem mysteriösen Ungeheuer. Prompt macht sich Cora auf die Suche nach dieser Schlange und zieht außerdem von London an die stürmische Küste Londons. Hier begegnet sie dem Pfarrer William Ransome. Schnell geraten ihre Anschauungen aneinander, denn sie ist eine Anhängerin von Darwin und er seinem Glauben verpflichtet. Gleichzeitig entsteht aber auch eine zarte Liebe, die die beiden bald nicht mehr verleugnen können.

Für mich hatte die Geschichte ein überraschendes Setting, außergewöhnliche Charaktere (die auch Makel aufweisen) und vor allem viele interessante Dialoge und Impulse, über die man auch privat mal nachdenken kann, sofern man will.

Insgesamt bewerte ich das Buch mit 4/5 Sternen.

Weitere Rezensionen:

Bis bald, eure Momkki.

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