Chris Kraus: Die Blumen von Gestern – Das Filmbuch

Chris Kaus – Die Blumen von Gestern

 

 

Hallo ihr Bücherwürmer!

 

Heute Abend geht es bei mir um „Die Blumen von Gestern“ von Chris Kraus. Der Filmregisseur, Drehbuchautor und Autor hat mit „Die Blumen von Gestern“ einen tollen Arthouse-Film gedreht! In dem Filmbluch, können wir nochmal alle Szenen aus dem Film nachlesen – zusätzlich gibt es Bilder, Nachwort und Szenen, die zum Schluss aus dem Film gestrichen wurden.

Inhaltsangabe von Diogenes

Mitten in seiner tiefsten Lebenskrise gerät der Holocaust-Forscher Toto an die französische Assistentin Zazie, eine Jüdin mit ausgeprägter Teutonen-Phobie. In ihrer exzentrischen Art stellt sie Totos berufliches und privates Leben so lange auf den Kopf, bis nichts mehr davon übrig bleibt – außer Schrecken und Schönheit einer unmöglichen Romanze. Eine unwiderstehlich charmante Geschichte von tollkühnem Humor und untergründiger Melancholie.

Meine Meinung zu „Die Blumen von Gestern“

In die „Die Blumen von Gestern – Filmbuch“ kann man das Originaldrehbuch zum gleichnamigen Film lesen. Toto ist ein Historiker, der sich auf den Nationalsozialismus spezialisiert hat. Ihm liegt das Thema besonders am und schwer auf dem Herzen, denn er möchte Wiedergutmachung leisten: Zum einen für seine eigene Nazi-Vergangenheit, zum anderen für die Nazi-Vergangenheit seiner Familie. Kurz vor dem Auschwitz-Kongress bekommt er die französische Praktikantin Zazie zugewiesen, die sein Leben völlig auf den Kopf stellt.

Das Buch und der Film „Die Blumen von Gestern“ beschäftigt sich mit der Frage, was Täterfamilien und Opferfamilien durchmachen, welche Probleme sie beschweren und wie sie mit der „fremden Ohnmacht“ umgehen. Diese schwere Kost hat Kraus in einer sehr guten Tragikomödie umgewandelt. Die Story lebt von den vielen aberwitzigen Dialogen und den skurilen Figuren.

Mir hat Film + Filmbuch sehr gut gefallen!! Insgesamt bewerte ich das Filmbuch mit 4/5 Sternen.

Ich durfte Chris Kraus auf der Leipziger Messe auch innerhalb des Bloggertreffens von Diogenes kennenlernen – Er hat hier über sein neues Werk „Das kalte Blut“ berichtet, in dem er die Nazi-Vergangenheit seiner eigenen Familie verarbeitet. Er ist ein sehr interessanter Mensch und hat wirklich viel zu erzählen. Ich freue mich über seine nächsten Werke!

Bis bald, eure Momkki.

 

 

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